Rechnen, rechnen, rechnen…!
Seit einer Woche rechnen der Vorstand und das Architekten-Team die bekannten Zahlenkolonnen nochmals hin und her.

Freude über positive Prüfung mit Wermutstropfen:
Seitdem sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung endlich positiv in Sachen Prüfung unserer Bauplanungsunterlage mit neuem Brandschutz zum Sommer bei uns zurückgemeldet hatte, müssen wir nun darlegen, wie wir die berechnete Kostenlücke „deckeln” wollen – und die ist aus Sicht der Verwaltung deutlich größer als von uns angenommen!

Zum einen geht die Behörde von einem deutlich höheren Kostenaufwand aus und hat uns somit indirekt nun in eine Zwickmühle gebracht, da wir nun der Lotto-Stiftung beweisen müssen, dass unsere Zahlen stimmen, bevor sie uns die zugesagten 600.000 EUR frei gibt.
Zum anderen haben wir bereits eine erhebliche Menge an Eigenleistung und Spendeneinnahmen erbringen können, die weit über dem liegt, was wir ursprünglich selbst angenommen haben. Dies wollen wir nun gerne entgegenhalten und in dieser Rechnung eingepreist sehen.

Darüber hinaus setzen wir natürlich auch noch einmal den Rotstift an, um zu überprüfen, wo man noch sparen könnte, bzw. welche erforderlichen Baumaßnahmen evtl. auch noch förderungswürdig sind. Immerhin bemühen wir uns auch darum, das Gebäude energetisch zu ertüchtigen und denken auch über moderne und alternative Methoden der Strom- und Warmwasserversorgung nach. (Solche Überlegungen machen aber das Projekt nicht günstiger. Aber wir sehen uns hier auch in einer Vorbildfunktion, die wir gerne – wenn möglich – auch erfüllen wollen)

Nun liegt es an uns zu zeigen, dass wir die Sanierung stemmen können und wie viel Geld wir tatsächlich noch benötigen, um den Umbau zu realisieren.

Leider haben wir im Rahmen des Bezirksdoppelhaushaltes keinen Posten mehr für unser Projekt eingestellt bekommen und können somit hier auch nicht auf monetäre Unterstützung hoffen. Wir denken aber, dass wir im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen des Landes Berlin evtl. doch noch mit einer finanziellen Hilfe im Bereich Stadtentwicklung rechnen dürfen, da sich ja immerhin durch die lange Prüfungszeit (fast w Jahre) von SenStadt die Kosten alleine durch die Teuerungsrate in der Wartezeit (mit 6% pro Jahr), die Preisannahme der Honorare nach HOAI (die bei uns gar nicht zum Tragen kommt wegen eines Festangebotes) und neue zu erbringende DIN-Vorschriften z.B. im Brandschutz ohne unser Verschulden weiter erhöht haben. Weiteres Warten würde das Vorhaben nur weiter verteuern. Dies ist auch nicht im Sinne von Bezirk und Stadt.

Wir werden nun beweisen, dass wir das hinbekommen und bereits auf einem sehr guten Weg sind!

Bitte, macht uns endlich handlungsfähig!
Wir haben unsere Hausaufgaben schon lange gemacht und denken, dass unsere Zahlen stimmen.
Am Ende dieser Woche werden wir sehen, ob wir im Berliner Haushalt Gehör finden und durch eine Deckelung der fehlenden Kosten nun endlich zur nächsten Bausaison mit der Sanierung werden beginnen können…
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Niedrigwasser – Enten „laufen auf Grund”.

Tatsächlich ist uns ein so niedriger Wasserstand noch nie im Lietzensee aufgefallen, so wie er zur Zeit zu sehen ist.

Im Schlamm liegen Steine, Flaschen und Muscheln.
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Heute, Sonntag am Parkwächterhaus!

Manu und Karsten vom Coffee-Bike freuen sich ab 13.00 Uhr auf Euer kommen.
Ihr mobiles Kaffeehaus ist ausgestattet mit einer professionellen Siebträgermaschine, einer eigens konzipierten Kaffeemühle und einer Orangensaftpresse.

Genießt die letzten wärmeren Tage des Jahres bei uns im Lietzenseepark - wir sehen uns!
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2 weeks ago

ParkHaus Lietzensee

Tag des offenen Denkmals 2019 war ein voller Erfolg!

An beiden Tagen des vergangenen Wochenendes haben wir ca. 380 Menschen als Besucher unserer Ausstellung und in den Führungen durch unser Haus zählen dürfen.

Es wurden viele Fragen sowohl zur Geschichte des Gebäudes als auch zu seiner Funktion beantwortet.

So ist das Parwächterhaus eigentlich als ein „Kurhaus” im Jahr 1925 im Sinne der Volksgesundheit erweitert worden.
Hier konnte man Milch und Mineralwasser ausgeschenkt bekommen. Es sollten antialkoholische Getränke im öffentlichen Raum angeboten werden, um der damaligen allgegenwärtigen Trunkenheit etwas entgegenzusetzen.

Darüber hinaus standen bereits öffentliche Toiletten für Männer UND Frauen zur Verfügung. Auf der dem Haus gegenüberliegenden Wiese konnte man sich sportlich betätigen oder Tanzen.

So kann man das Haus mit seinem Heimatschutzstil als Funktionsbau der Berliner Moderne zuordnen, dass in Korrespondenz mit der vorgelagerten Volks- und Spielwiese stand und somit schon damals als ein wichtiger Anlaufpunkt im Lietzenseepark (innerhalb des Volksparkgedankens) inmitten einer wachsenen Metropole zu sehen ist, indem sich die Stadtbevölkerung erholen und gesunden können sollte.

Wir danke allen interessierten Besuchern!
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